Festivaldirektor Michel Rappaport und US–Historikerin Deborah Lipstadt

Festivaldirektor Michel Rappaport und US–Historikerin Deborah Lipstadt. Foto©redit©PromiPost/Ursula Litmanowitsch

Bereits zum dritten Mal finden in den Zürcher Kinos «Houdini» und «Arthouse Uto»  die Jüdischen Filmtage «Yesh !» statt. 28 Filme werden bis zum 29. März gezeigt. (http://www.yesh.ch) Eröffnet wurde das Festival am Donnerstagabend mit dem Geschichtsdrama «Denial» (2016) von Mick Jackson. Filmfachfrau Monika Schärer interviewte die US-amerikanische Historikerin und Holocaust-Forscherin Deborah Lipstadt, die in England einen aufsehenerregenden Prozess gegen Holocaust–Leugner David Irving gewann. Lipstadt reiste zur Zürcher Filmpremiere extra aus den USA an. In «Denial» wird ihre Geschichte erzählt. Darin wird Lipstadt von der englischen Schauspielerin Raquel Weisz dargestellt. Der Film kommt im Mai in die Kinos.

Die feierliche Eröffnung von «Yesh!» fand im Beisein von viel Prominenz im Restaurant «Bebek» statt. Ziel von Festivaldirektor Michel Rappaport und seinem Vize Arthur Plotke ist es, ein breites Publikum zu sensibilisieren für jüdische Kultur und das aktuelle internationale und israelische Kulturschaffen. Das Festival wird von namhaften Sponsoren unterstützt. Rappaport erwähnte namentlich den Hauptpartner, die Isaac Dreyfus–Bernheim Stiftung sowie die Partner Stadt und Kanton Zürich und die «Werner und Gabriele Merzbacher–Stiftung». Das Festival findet auch Unterstützung von der evangelisch–reformierten Landeskirche des Kantons Zürich und der katholischen Kirche im Kanton Zürich.

Mit dabei am Opening waren Rabbiner Tovia Ben Chorin, bekannt durch sein Engagement im interreligiösen Dialog, Rabbiner Ruven Bar–Ephraïm von der JLG, Stiftungsrätin Nadia Guth Biasini als Vertreterin des Hauptsponsors, Werner und Gabriele Merzbacher, Herbert Winter, Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG), seine Frau Anita Winter, Gründerin und Präsidentin der «Gamaraal Foundation» zur Unterstützung von bedürftigen Holocaust-Überlebenden in der Schweiz (siehe auch: http://www.gamaraal.comShella Kertész, Präsidentin der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ), Alex Dreifuss, Präsident der Jüdischen Liberalen Gemeinde Or Chadasch (JLG), Karen Roth, Präsidentin «Omanut», Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

Wie Stadtpräsidentin Corine Mauch in ihrer Eröffnungsansprache per Videobotschaft sagte, würde das Kennenlernen und Verstehen der anderen Kulturen wesentlich dazu beitragen, das friedliche Zusammenleben zu stärken. Und genau dies gelinge mit guten Filmen immer wieder in einzigartiger und eindrücklicher Weise.

Und hier gehts zur Diaschau (Alle Bilder©PromiPost/Ursula Litmanowitsch)

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