Laureus: Neuer Partner MSS Holding AG

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v.l.: Marcel Guerry, Laureus-Stiftungsrat; Evelyn Fankhauser, Laureus Foundation Managerin;Andreas Buhl, CEO MSS Holding AG                                                                                         FotoCredit:Yves Dulex.

Die Laureus Stiftung Schweiz ist im Rahmen der vier sozialen Förderprojekte im Bereich Sport auf die Unterstützung aus der Privatwirtschaft angewiesen. Neben den langjährigen internationalen Partnern Mercedes-Benz Schweiz und IWC Schaffhausen gewinnt die Stiftung für die nächsten drei Jahre mit der Mobilitäts- und Schadenservice Holding AG (MSS Holding AG) einen neuen nationalen Partner dazu.

Als neuer Country Patron bringt die MSS Holding AG ein grosses Netzwerk in die Laureus-Familie mit ein und unterstützt die Stiftungsarbeit während drei Jahren auch finanziell. Der Holding gehören rund 20 Firmen im Automobil-, Retail- und Reisebereich an. Als Schweizer Unternehmen sieht sich die MSS Holding AG in der Pflicht, auch soziale Verantwortung zu übernehmen. Deshalb war sie seit längerem auf der Suche nach einem passenden sozialen Engagement in der Schweiz.

„Als ehemaliger Spitzensportler und passionierter Vater von sehr engagierten Kindern weiss ich aus eigener Erfahrung, wie essentiell Sport für die Entwicklung junger Menschen ist“, erklärt Yves Dulex, Chief Sales & Marketing MSS Holding AG. „Die Vision der Stiftung, mit der Kraft des Sports das Leben von möglichst vielen Kindern in der Schweiz nachhaltig zu verbessern, hat uns von Beginn weg überzeugt“, ergänzt Andreas Buhl, CEO der Holding.

Evelyn Fankhauser, National Foundation Managerin, freut sich über den neuen Partner: „Unsere Gesellschaft braucht Unternehmer, die sich aus Überzeugung und mit Herz für soziale Anliegen einsetzen. Dieses Gedankengut im Unternehmen zu leben und weiterzugeben, ist ein wertvoller Beitrag für eine beständige Förderung von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz.“ So wird Andreas Buhl den achtköpfigen Stiftungsrat ergänzen, welcher sich aus Wirtschaftsvertretern zusammensetzt und im Austausch mit einem Fachbeirat über die Ausrichtung der Stiftung entscheidet.

IWC Schaffhausen feiert Aufrichte des neuen Manufakturzentrums

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Chris Grainger-Herr, CEO of IWC; Georges Kern, Head of Watchmaking, Marketing and Digital of Richemont and Andreas Voll, COO of IWC  (Photo by Rémy Steiner / Getty Images for IWC)

IWC Schaffhausen hat mit der Aufrichte die Fertigstellung des Rohbaus ihres neuen Produktions- und Technologiezentrums gefeiert und dabei traditionsgemäss die Arbeit der beteiligten Handwerker gewürdigt.

Am neuen Standort im Merishausertal werden ab dem kommenden Oktober schrittweise die Abteilungen für Gehäuse- und Werkteilefertigung sowie die Werkmontagen von IWC-Manufakturkalibern zusammengeführt.Der Neubau schafft Platz für die Fertigung sowohl bestehender als auch neuer IWC-Manufakturwerke. Dabei sollen neueste Fertigungstechnologien höchste Qualität und Präzision sicherstellen und weiterhin das globale Wachstum der Luxusuhrenmanufaktur aus Schaffhausen ermöglichen. In erster Linie bietet der Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von 13 500 Quadratmetern die Möglichkeit, bisher verteilte Produktionsflächen zu vereinen und damit bestehende Prozessabläufe und Strukturen in der Fertigung weiter zu optimieren. Zudem schafft das Unternehmen mit den neuen Flächen Platz für weiteres Wachstum. Rund vierhundert qualifizierte Arbeitsplätze werden im Merishauser Endausbau zusammengefasst.

Neben den etwa hundert Handwerkern besuchten die Feier zur Aufrichte auch viele prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

Ab Oktober 2017 werden die derzeit noch in Neuhausen untergebrachten Abteilungen für Gehäuse- und Werkteilefertigung in den Neubau einziehen. Im Januar ziehen die Werkmontagen von der Baumgartenstrasse in der Schaffhauser Altstadt nach Merishausen.

Die offizielle Eröffnung und ein Tag der offenen Tür für die Schaffhauser Bevölkerung sind für den Juni 2018 geplant und stellen einen der Höhepunkte des 150. Jubiläumsjahrs von IWC dar.

Goldener Bierorden für höchsten Schweizer

Meta Hiltebrand Jürg Stahl © Ursula Litmanowitsch

Spitzenköchin Meta Hiltebrand und der neue Bierordensträger Jürg Stahl, Nationalratspräsident und Präsident von Swiss Olympic. FotoCredit©PromiPost/Ursula Litmanowitsch

Wenn die Schweizer Brauer ihren «Tag des Bieres» feiern, wird gleichzeitig der goldene Orden verliehen. Die Vorsteherschaft unter Agraringenieur Markus Zemp, Präsident des Schweizer–Bierbrauer–Verbandes, zeichnete dieses Jahr Nationalratspräsident und Swiss–Olympics–Präsident Jürg Stahl aus. Das glanzvolle Fest «Ad Gloriam Cerevisiae» fand im «Aura» statt. Mit einem beherzten Schlag auf den Zapfhahnen des Bierfasses und einem «Zum Wohl auf unsere Schweiz» eröffnete der neue Ordensträger die diesjährige Biersaison. Jürg Stahl verstehe es wie kein anderer, erfolgreich Brücken zwischen den verschiedensten Interessengruppen zu schlagen, nicht nur in der Politik, sondern auch im Sport. Nicht gegeneinander, sondern miteinander sei sein Motto, sagte Markus Zemp in seiner Laudatio. Erfunden hat den Bierorden im Jahre 1972 der Zürcher Werber Anton Glanzmann, gemeinsam mit Martin Hürlimann. Er sei Bierliebhaber, sagte Glanzmann, aber gleichzeitig auch der Beweis dafür, dass Bier nicht dick mache. Sprachs und knöpfte seinen Veston auf, um den Waschbrettbauch vorzuführen. Neben Glanzmann gehören auch die Zürcher Spitzenköchin und Inhaberin des Restaurants Le Chef, Meta Hiltebrand und Casimir Platzer, Präsident Gastro Suisse, der Vorsteherschaft an. Durch den Abend führte Moderatorin Kiki Maeder. Unter den Ehrengästen sah man Nationalrat und Bierbrauer Alois Gmür oder den ehemaligen Eishockey–Nati–Trainer Simon Schenk. Die Lernenden der Branche offerierten ein Selbstgebrautes, hergestellt bei Kornhausbräu in Rorschach unter dem Schaffhauser Braumeister Oskar Dommen.

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Italianità im «Portofino»

Michel Péclard und Florian Weber

Michel Péclard und Florian Weber im neu eröffneten Portofino.             FotoCredit©PromiPost/Ursula Litmanowitsch

Der Vollmond sorgte beim Eindunkeln für die perfekte Kulisse und tauchte die Szenerie über Zürichsee und gegenüberliegender Goldküste in sanftes Licht. Doch von Anfang an: In Thalwil wurde das «Portofino» neu eröffnet. Einige setzten daher am frühen Abend per Boot rüber. Das «Portofino» liegt nämlich am Hafen und die Gäste erhielten vorab ein nostalgisch gestaltetes Bootsticket. Der Einladung der Gastgeber Michel Péclard und Florian Weber folgen Promis aus jeder Liga immer wieder gerne. Feldschlösschen CEO und VR–Präsident Thomas Amstutz und seine Frau Barbara etwa waren des Lobes voll. Auch Wetterfrosch Thomas Bucheli delektierte sich an der hervorragenden Pizza, die nebst vielen anderen Köstlichkeiten aus der neuen Karte des Restaurants gereicht wurde. Fürs kulinarische Wohl sorgte und sorgt in Zukunft Spitzenkoch Andrew Clayton, ein 45-jähriger Schweiz- Amerikaner.

Diejenigen, welche sich am Opening lieber im Aussenbereich vergnügten, hatten trotz auffrischender Bise kein bisschen kalt. Musiker G–Sax (mit bürgerlichem Namen Roland Graf)-einer der gefragtesten Saxophonisten für die perfekte Unterhaltung–heizte nämlich musikalisch tüchtig ein. Der Aussenbereich kann zudem komplett überdacht werden, so, dass auch künftig nie eine Party ins Wasser fallen wird. Wie immer bei Péclard und Weber spielt neben der Karte auch das Interieur des Lokals eine tragende Rolle. Bühnenbauer Raphael Otto hat sich bei der Gestaltung vom Bestehenden sowie von Fellinis «La Dolce Vita» inspirieren lassen. Die vorherrschende Farbe Türkis gehört auch zu Bea Petris Lieblingsfarbe. Die Unternehmerin wohnt privat am Bodensee: «Am Wasser zu leben gehört zu den schönsten Privilegien. Am Wasser im Portofino in einem solch tollen Ambiente zu speisen, ist ebenfalls herrlich.»

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Weltklasse –Tennis und Showprogramm im Zürcher Hallenstadion

Nati–Stürmer Breel Embolo war voller Bewunderung:«Roger ist ein Mega–Star, stets authentisch, bescheiden und freundlich, er hat die Bodenhaftung nie verloren». Der Schalke –Söldner besuchte den 3. Match for Africa gemeinsam mit Freundin Cleanne Pickel und U21–Kicker Manuel Akanji. Der Anlass mit 11 000 Zuschauenden war der perfekte Mix aus Weltklasse-Tennis und Showprogramm und brachte die Stimmung im ausverkauften Hallenstadion zum Brodeln. Roger Federer und Andy Murray boten ein Exhibition-Match der Extraklasse. Der 18-fache Grand-Slam-Sieger und die aktuelle Weltnummer 1 konnten mit ihrem Auftritt einen Erlös von 1.4 Millionen Franken erzielen, den sie an Bildungsprogramme der «Roger Federer Foundation» in Afrika weitergeben. Für das «Africa Feeling» der «Exhibition Night» sorgten die Artisten des «Zip Zap Circus» aus Kapstadt. Als zweiter Showact trat der DSDS–Drittplatzierte Jesse Ritch auf. Der 25-jährige Berner mit afrikanischen Wurzeln begeisterte mit seiner neuen Single «Good Side of Life». Nationalratpräsident Jürg Stahl, selber Tennisspieler, war begeistert vom Anlass. Der ehemalige Schwingerkönig Matthias Sempach zollte Roger Federer hohe Bewunderung. Selber habe er es nie mit Tennis probiert. Ausser Schwingen sei bei ihm aber Eishockey lange ein Thema gewesen.

Emotionen an der Zürcher Zelt–Gala

! Helga Schneider alias Regula Esposito

Regula Esposito als Helga Schneider, die sich der alltäglichen digitalen Demenz kabarettistisch brillant annähert. FotoCredit©PromiPost/Ursula Litmanowitsch

Die Zürcher Kabarettistin Regula Esposito in der Rolle der Helga Schneider riss sowieso alle vom Hocker, ebenso wie die starken Männerstimmen von Schluneggers Heimweh oder das Komikerduo Divertimento (Jonny Fischer, Manu Burkart), das nach zweijähriger Pause zurück ist. Promis aus Wirtschaft, Politik, Sport und Showbiz waren alle gekommen, um die 15. Galanacht von «Das Zelt» mit den Gastgebern Cathrin und Adrian Steiner zu feiern. Moderiert wurde der Anlass von Christa Rigozzi, seit Kurzem glückliches Mami von Zwillingsmädchen. Nationalrätin Natalie Rickli reiste direkt von einer Kommissionssitzung aus Bern an: «Im Zelt kann ich so richtig abschalten und mich amüsieren.» Auch Ständerrat Ruedi Noser liess sich entspannt auf das Gesamterlebnis ein. «Das Zelt» auf dem Kasernenareal (bis 22. April) hat wahrlich Hochkarätiges zu bieten. An der Gala wurden die Showhighlights gezeigt. Als einziges noch existierendes Expo.02 Projekt hat sich die mobile Theaterplattform als fester Bestandteil des Schweizer Kulturlebens etabliert. Auf der Jubiläumstournee wird an 19 verschiedenen Standorten gastiert.

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Einmal im Jahr komme auch er nach Zürich, nämlich immer zu dieser Gala, sagte Unternehmer, Olympiasieger und Schauspieler Hausi Leutenegger, der aus Gran Canaria einflog und sich an Cüpli und Delikatessen der kreativen Gastronomie ebenso delektierte, wie am künstlerischen Programm. Bereits zum dritten Mal unter den Geladenen war Schwingerkönigin Sonia Kälin, die hofft, dass es ihr auch im Sägmehl zu einem dritten Mal reichen wird, strebt sie doch den königlichen Hattrick an. Und Erfolgsautor Charles Lewinsky ist immer wieder gerne dabei an der Zelt­–Gala. Für ihn seien solche Anlässe mit rotem Teppich quasi ein berufliches Muss und immer auch ein bisschen PR in eigener Sache. Im Herbst kommt nämlich sein neues Buch «Der Wille des Volkes» heraus.

Schluneggers «Heimweh»

Schluneggers «Heimweh». Der zur Zeit angesagteste Männerchor der Schweiz. FotoCredit©PromiPost/Ursula Litmanowitsch

Strichmännchen auf den Punkt gebracht

Stik_family_ret.jpgWeisse Farbe, fünf schwarze Striche, ein Kringel – und schon kommen Geschichten in Gang. Der Künstler Stik braucht nicht viel, um sein Publikum zu fesseln. Im ganz wörtlichen Sinne bringt er die Urban Art auf den Punkt. Und das ist so eindrucksvoll, so frappierend, dass einem die krakelig sympathischen Figuren nicht mehr aus dem Kopf gehen. Im Vereinigten Königreich wird Stik längst als neuer Banksy gefeiert, höchste Zeit also, diese Werke dieses Stars der Urban Art Szene nach München zu holen. Der Galerie Kronsbein ist es gelungen für die erste Schau in Deutschland bedeutende Werke von Stik zu erwerben und in der bayerischen Metropole erstmals zu präsentieren.

Raumimpression_4Wer sich in England aufhält, kommt an den Strichmännchen kaum vorbei. Ständig trifft man in London auf die «stick figures» – so der englische Begriff –, schon durch ihr Ausmass sind sie nicht zu übersehen. Und wer in Heathrow landet, kann bereits vom Flugzeug aus ein beachtliches Beispiel entdecken: «Single Mum», eine Mutter, an die sich ein Baby kuschelt, zieht sich seit Herbst 2014 im Stadtteil South Acton knapp 40 Meter in die Höhe. Damit hat Stik eine der grössten Wandmalereien des Landes geschaffen und zugleich ein Zeichen gesetzt. Denn im ziemlich maroden Gebäude befinden sich ausschliesslich Sozialwohnungen, und Mama und Kind blicken nicht gerade glücklich auf ein Bauprojekt mit Luxusapartments. «Bezahlbares Wohnen ist in Grossbritannien bedroht», kommentiert Stik seine Arbeit und erinnert daran, «dass alle Menschen ein Dach über dem Kopf brauchen».

Für den Künstler ist das nicht irgendein Statement, Stik weiss sehr genau, wovon er spricht. Noch um das Jahr 2000 hat er selbst auf der Strasse gelebt, und Toiletten geputzt, um irgendwie durchzukommen. Erst das Zeichnen konnte ihn aus diesem Albtraum befreien. Strich für Strich. «Ich fühlte mich immer unsichtbar», erzählt er über seine schwierige Vergangenheit, «aber die Street Art wurde meine Möglichkeit zu zeigen, dass ich hier bin».

Ein Rest alter Wandfarbe und eine Spraydose genügen, das ist billig und «der schnellste Weg, eine menschliche Figur zu ziehen, ohne geschnappt zu werden», sagt der inzwischen Mitte Vierzigjährige. Und während Banksy, der große Unbekannte, mit seinen fix platzierten Stencils spöttelt und den Finger in Wunden legt, geht es Stik immer um die Gemeinschaft. Er interessiert sich für ihre Probleme, redet mit den Leuten vor Ort und fragt übrigens auch um Sprüh-Erlaubnis. Erst dann landen seine Kommentare zu einer sich verändernden, bedrohlicher werdenden Welt auf Hauswänden, Türen, Mauerresten: Zwei, die sich innig umarmen, ein Männchen, das vergnügt an einem Regenabflussrohr turnt, eine Niqab-Trägerin, Hand in Hand mit ihrem vermutlich westlichen Freund, oder ein schlafendes Baby, das ein Londoner Kinderkrankenhaus ziert.

Seit Stik 2002 das erste Wandbild signiert hat, geht es aufwärts. Seine meist androgynen Figuren tummeln sich längst nicht mehr nur in London, sondern auch in New York, Oslo, Berlin… Sie mögen simpel wirken, doch ihre Körpersprache ist komplex und voller Emotionen. Eine scheinbar nebensächliche Kurve, gesenkte Lider und vor allem die Art der Gestik sagen mehr als viele Worte. Schüchtern sind diese Gestalten mit ihren dürren Beinchen, verletzbar und doch auch trotzig. Das macht sie anrührend und unbeugsam zugleich. Kein Wunder also, dass Urban-Art-Fan Bono und Kunstkenner Elton John zu den Sammlern zählen und die Preise für echte Stiks explodieren.

Neben Stik werden in der Galarie Kronsbein in München auch Werke von Urban Art Künstlern wie Banksy und Blek le Rat und Pop Art Künstlern wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann, gezeigt. (bis7. September 2017)

Jüdische Filmtage «Yesh!» mit viel Prominenz eröffnet

Festivaldirektor Michel Rappaport und US–Historikerin Deborah Lipstadt

Festivaldirektor Michel Rappaport und US–Historikerin Deborah Lipstadt. Foto©redit©PromiPost/Ursula Litmanowitsch

Bereits zum dritten Mal finden in den Zürcher Kinos «Houdini» und «Arthouse Uto»  die Jüdischen Filmtage «Yesh !» statt. 28 Filme werden bis zum 29. März gezeigt. (http://www.yesh.ch) Eröffnet wurde das Festival am Donnerstagabend mit dem Geschichtsdrama «Denial» (2016) von Mick Jackson. Filmfachfrau Monika Schärer interviewte die US-amerikanische Historikerin und Holocaust-Forscherin Deborah Lipstadt, die in England einen aufsehenerregenden Prozess gegen Holocaust–Leugner David Irving gewann. Lipstadt reiste zur Zürcher Filmpremiere extra aus den USA an. In «Denial» wird ihre Geschichte erzählt. Darin wird Lipstadt von der englischen Schauspielerin Raquel Weisz dargestellt. Der Film kommt im Mai in die Kinos.

Die feierliche Eröffnung von «Yesh!» fand im Beisein von viel Prominenz im Restaurant «Bebek» statt. Ziel von Festivaldirektor Michel Rappaport und seinem Vize Arthur Plotke ist es, ein breites Publikum zu sensibilisieren für jüdische Kultur und das aktuelle internationale und israelische Kulturschaffen. Das Festival wird von namhaften Sponsoren unterstützt. Rappaport erwähnte namentlich den Hauptpartner, die Isaac Dreyfus–Bernheim Stiftung sowie die Partner Stadt und Kanton Zürich und die «Werner und Gabriele Merzbacher–Stiftung». Das Festival findet auch Unterstützung von der evangelisch–reformierten Landeskirche des Kantons Zürich und der katholischen Kirche im Kanton Zürich.

Mit dabei am Opening waren Rabbiner Tovia Ben Chorin, bekannt durch sein Engagement im interreligiösen Dialog, Rabbiner Ruven Bar–Ephraïm von der JLG, Stiftungsrätin Nadia Guth Biasini als Vertreterin des Hauptsponsors, Werner und Gabriele Merzbacher, Herbert Winter, Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG), seine Frau Anita Winter, Gründerin und Präsidentin der «Gamaraal Foundation» zur Unterstützung von bedürftigen Holocaust-Überlebenden in der Schweiz (siehe auch: http://www.gamaraal.comShella Kertész, Präsidentin der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ), Alex Dreifuss, Präsident der Jüdischen Liberalen Gemeinde Or Chadasch (JLG), Karen Roth, Präsidentin «Omanut», Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

Wie Stadtpräsidentin Corine Mauch in ihrer Eröffnungsansprache per Videobotschaft sagte, würde das Kennenlernen und Verstehen der anderen Kulturen wesentlich dazu beitragen, das friedliche Zusammenleben zu stärken. Und genau dies gelinge mit guten Filmen immer wieder in einzigartiger und eindrücklicher Weise.

Und hier gehts zur Diaschau (Alle Bilder©PromiPost/Ursula Litmanowitsch)

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Barbara Becker mag Athleisure-Chic

Ingolstadt: Ingolstadt Village - Athleisure POP-UP STORE - Bloggers

v.l.: Volker Stinnes (Business Director Ingolstadt Village und Wertheim Village), Kay Niehaus (Business Director Ingolstadt Village und Wertheim Village), Barbara Becker, .© Johannes Simon / Getty Images

Im Ingolstadt Village  bei München ging es sportlich-chic her und zu: Von Celebrities wie Barbara Becker, Nikeata Thompson und Cathy Hummels über den Münchner Influencer Simon Lohmeyer, der mittlerweile in London ansässigen Bloggerin Nina Suess bis hin zur Stuttgarterin Anna-Lea Popp alias Fashionhippieloves – sie alle kamen anlässlich des aktuellen Top-Themas Athleisure (Funktionale Sportkleidung ist heute nicht mehr nur fürs Training gedacht, auch im Büro oder in der Bar kann man sich damit sehen lassen. Deshalb heisst der neueste Modetrend: Athleisure).  Im Mittelpunkt des Events standen die gestylten Looks, die in den kommenden Wochen im Glaspavillon des Ingolstadt Village, neben dem aktuellen Pop-Up Store des Labels «Kamah Yoga», ausgestellt sind.

Aufgefallen: Prominente lieben den legeren Look, bei dem gerne einmal Yoga Pants mit High Heels kombiniert  sind und bauchfreie Sport-Tops in das Alltagsoutfit integriert werden. Zum Start des Events im Ingolstadt Village kreierten die Influencer ihren ganz persönlichen Athleisure-Look. Die geladenen Gäste, darunter etwa Gitta SaxxSophie Gräfin von SchaesbergLisa Seitz mit Tochter Lucie und Schauspielerin Carin C. Tietze, konnten ihnen dabei live über die Schulter blicken und selbst in den Stores shoppen.
Ein darauffolgendes veganes Flying Dinner mit den Gastgebern, den Business Directoren von Ingolstadt Village und Wertheim Village Kay Niehaus und Volker Stinnes sowie Barbara Becker, diente schließlich Influencern, VIPs, Society und Presse zum Erfahrungsaustausch.

Opernball Zürich: jung- und doch traditionell

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«Alles Walzer»: Gastgeber und Intendant der Oper Zürich Andreas Homoki mit seiner Gattin Aurelia FotoCredit©PromiPost/Ursula Litmanowitsch

Am 17.  Zürcher Opernball mischten sich heuer unter die Celebrities aus Wirtschaft, Politik und Kultur neu auch die Influencers. Die Bloggerinnen und Blogger stehen für eine Trendwende und eine Öffnung des Hauses für die junge Generation im Zeitalter von Social Media. Jung, aber dennoch ganz traditionell hingegen war der Auftritt der 32 Debütantenpaare (Choreografie Marianne Kaiser). Manche nervöse Eltern konnten sich erst nach bestandener Feuerprobe ihres Nachwuchses entspannt dem Ballgeschehen hingeben. So etwa Sasha und Milan Prenosil, deren Sohn Andreas debütierte.

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Aufgestellt: Sasha und Milan Prenosil, Mitinhaber und VR–Präsident Confiserie Sprüngli.FotoCredit@PromiPost/Ursula Litmanowitsch

Als Repräsentant der jungen Garde zählte auch  der Schauspieler Joel Basman («Tatort»), der den Hauptpreis von Juwelier Lesunja vergab. Die omnipräsente Lifestyle–Selfie–Kultur war aber sichtlich nicht sein Ding. Der bescheidene Shooting–Star wirkte inmitten der vielen selbstverliebten No–Names, die womöglich mit ihren Handys verwachsen sind, eher schüchtern und unauffällig.

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Schauspieler Joel Basman trägt den Ring «Chreis Cheib» aus der Züri–Kollektion von Lesunja, Zürich (CEO Lisa Lesunja, Goldschmiedin). FotoCredit©PromiPost/Ursula Litmanowitsch

Hinter dem perfekten Zürcher Opernball 2017 mit 1400 Gästen standen die Freunde der Oper Zürich mit Präsident Harold Grüninger und Martina Baeriswyl–Holzach mit ihrem Team Amaya Albers–Schönberg, Béatrice Hunn, Serena Menzi, Katrin von Merey, Tanja Wittmann sowie Julia Schnorr. Der Erlös aus der Benefizgala wird dieses Mal für Vermittlungsprogramme des Opernhauses für Kinder und Jugendliche eingesetzt. Gleichgeblieben wie früher ist der opulente Blumenschmuck (1500 Tulpen, 5440 Ginster etc.), der den Frühling spüren liess sowie die obligate Aufforderung von Intendant Andreas Homoki : «Alles Walzer !» Für Schriftsteller Adolf Muschg (82) bedeutet das Drehen im Dreivierteltakt alljährlich der  Gradmesser für seine Fitness. Wer ein Break nötig hatte, delektierte sich an den Pralinen, die aus den über 50 Kilogramm Schokolade von den Maître Chocolatiers verarbeitet wurden.  Lindt&Sprüngli–Schoggiboss Ernst Tanner und seine beazubernde Gattin Renate (in Elie Saab) schafften es nach drei Jahren Abstinenz erstmals wieder, am Opernball mitzutanzen. «Über 70 Prozent meiner Zeit verbringe ich im Ausland, drum freue ich mich umso mehr, dass es wieder einmal klappt mit dem Dabeisein», freute sich Ernst Tanner. Schon übernächste Woche geht es wieder nach Brasilien, wie Renate Tanner verriet.

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Renate und «Schoggiboss» Ernst Tanner, VRP Lindt&Sprüngli. FotoCredit©PromiPost/Ursula Litmanowitsch

Zu den schönsten Ballroben in der  Nacht der Nächte gehörten zweifelsohne auch die Kreationen von «Anastasia Kiefer Couture», dem neuen Schweizer Luxuslabel aus Zürich. Getragen selbstverständlich von Unternehmerin Anastasia Kiefer  persönlich sowie auch von Bloggerin Sindi Arifi (Ex–Miss Romandie).

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